Bewertung

Edelwyss Estate: Wert ist
individuell.

Wir wählen die Bewertungsmethode, die zum Objekt und zum Zweck passt. Von der Anlageliegenschaft bis zur Erbteilung.

BERN BERNEROBERLAND

Jede Bewertungsmethode beleuchtet einen anderen Aspekt einer Liegenschaft, Ertrag, Substanz, Vergleichsdaten oder Potenzial. Je nach Objekt und Anlass kombinieren wir die passenden Verfahren zu einer nachvollziehbaren Einschätzung.

Methoden

Vier Verfahren.

Ein Ziel.

Die Methode folgt dem Objekt, nicht umgekehrt. Vier anerkannte Verfahren, die wir je nach Anlass einzeln oder kombiniert anwenden.

01

DCF-Bewertung

Discounted-Cash-Flow: bewertet eine Liegenschaft anhand der abdiskontierten künftigen Zahlungsströme. Zentral bei grösseren Rendite- und Portfolioobjekten, da sie Mietvertragsabläufe, Sanierungen und Marktveränderungen über die Zeit explizit abbildet.

  • Zahlungsströme über die Zeit abgebildet
  • Ideal für Rendite- und Portfolioobjekte
  • Mietvertragsabläufe und Sanierungen einbezogen
02

Ertragswertmethode

Bewertet eine Liegenschaft anhand der nachhaltig erzielbaren Erträge, kapitalisiert mit einem marktüblichen Zinssatz. Die zentrale Methode für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser und Gewerbeliegenschaften.

  • Nachhaltig erzielbare Erträge als Basis
  • Standard für MFH und Gewerbe
  • Marktüblicher Kapitalisierungssatz
03

Sachwertmethode

Ermittelt den Wert aus Bauwert, Wiederbeschaffungswert abzüglich Altersentwertung, plus Landwert. Sinnvoll bei Objekten ohne aussagekräftigen Ertrag oder Vergleichsdaten, etwa bei speziellen oder selbstgenutzten Liegenschaften.

  • Wiederbeschaffungswert minus Altersentwertung
  • Plus aktueller Landwert
  • Für Objekte ohne Vergleichsdaten
04

Hedonische Methode

Statistisches Verfahren, das den Marktwert aus einer breiten Vergleichsdatenbank ableitet und preisbildende Merkmale wie Lage, Grösse, Baujahr und Ausbaustandard gewichtet. In der Schweiz die Standardmethode der Banken für die Belehnungswertermittlung von Wohneigentum.

  • Breite Vergleichsdatenbank
  • Lage, Grösse, Baujahr, Ausbau gewichtet
  • Banken-Standard für Wohneigentum
Wertskala

Sachwert

Substanz & Landwert

Ertragswert

Nachhaltige Erträge

Verkehrswert

Marktfähiger Preis

Sachwert und Ertragswert sind Herleitungen, der Verkehrswert ist das Ergebnis. Wo die drei Werte auseinanderliegen, beginnt die eigentliche Bewertungsarbeit.

Vor Ort

Zahlen entstehen
nicht am Schreibtisch.

Aufnahme der Flächen, Prüfung der Pläne, Abgleich mit Grundbuch und Mietverträgen: Jede Bewertung beginnt mit einer persönlichen Objektaufnahme, und endet in einem nachvollziehbaren Dossier.

Immobilienbewertung von Edelwyss Estate: Objektaufnahme mit Massband, Grundrissplänen und Bewertungsdossier

Der Wert einer Immobilie ist selten eine einzelne Zahl, er ist das Ergebnis der richtigen Methode.

Holzdetails eines Chalets, bauliche Substanz und Zustand als Bewertungsfaktor
Bausubstanz

Substanz, die man
sehen und prüfen muss.

Baujahr, Materialqualität, Unterhaltszustand und Sanierungszyklen, die bauliche Substanz ist einer der gewichtigsten Faktoren jeder Bewertung. Wir nehmen jede Liegenschaft persönlich vor Ort auf, bevor Zahlen entstehen.

Anlässe

Drei Situationen,
in denen es auf Präzision ankommt.

01

Gerichts- und Erbschaftsbewertung

Neutrale, nachvollziehbare Verkehrswertschätzung für gerichtliche Verfahren, Erbteilungen oder güterrechtliche Auseinandersetzungen. Entscheidend ist eine transparente, methodisch fundierte Herleitung, die vor Gericht oder unter Erben Bestand hat.

02

Verkaufsbewertung

Marktorientierte Einschätzung als Grundlage für die Preisstrategie vor dem Verkauf, unter Berücksichtigung von Lage, Zustand, Vergleichsobjekten und aktueller Nachfrage.

03

Entwicklungspotenzial

Beurteilung von Nutzungsreserven, Ausnützungsziffer sowie Verdichtungs- und Aufstockungsmöglichkeiten. Zeigt auf, ob und wie eine Liegenschaft über den heutigen Zustand hinaus an Wert gewinnen kann.

Immobilienbewertung Bern und Burgdorf

Was eine belastbare Bewertung
von einer Online-Schätzung trennt.

Haus schätzen lassen, bevor der Preis entsteht

Wer sein Haus schätzen lassen möchte, sucht meistens keine Zahl, sondern eine Entscheidungsgrundlage: für den Verkauf, eine Erbteilung, eine Finanzierung oder eine Güterausscheidung. Eine Immobilienbewertung in Bern beginnt deshalb mit dem Zweck. Er bestimmt, welches Verfahren angewendet wird und wie ausführlich das Dossier ausfällt.

Marktwert, Verkehrswert und Ertragswert

Bei Wohneigentum leitet die hedonische Methode den Marktwert aus Vergleichsdaten ab. Bei Renditeliegenschaften stehen Ertragswert und DCF im Vordergrund, bei speziellen oder selbstgenutzten Objekten der Sachwert. Für rechtliche Zusammenhänge wird derselbe Wert als Verkehrswert bezeichnet. Wir legen die Herleitung offen, damit jede Zahl nachvollziehbar bleibt.

Lage entscheidet, und Lage ist lokal

Eine Liegenschaft in Burgdorf, eine Wohnung in der Stadt Bern und ein Chalet im Berner Oberland bewegen sich in unterschiedlichen Teilmärkten. Makrolage, Mikrolage, Grundstück, Baujahr, Ausbaustandard und Unterhaltszustand wirken zusammen. Deshalb nehmen wir Objekte vor Ort auf, statt eine Immobilienbewertung ausschliesslich aus Datenbanken abzuleiten.

Was eine kostenlose Online-Bewertung leisten kann

Eine kostenlose Immobilienbewertung im Internet liefert eine erste Orientierung, keine bankfähige Grundlage. Sie kennt weder Zustand noch Ausbaustandard noch Mietvertragsstruktur. Für Verkauf, Erbteilung oder Finanzierung braucht es ein Bewertungsdossier mit Objektaufnahme, Unterlagenprüfung und dokumentierter Methodik. Genau darauf baut anschliessend die Verkaufsstrategie auf.

Häufige Fragen

Fragen zur Bewertung,
klar beantwortet.

Wie wird der Wert einer Immobilie berechnet?
Über anerkannte Verfahren: Bei Wohneigentum leitet die hedonische Methode den Marktwert aus Vergleichsdaten ab, bei Renditeobjekten stehen Ertragswert und DCF im Vordergrund, bei speziellen oder selbstgenutzten Objekten der Sachwert. Wir wählen das Verfahren nach Objekt und Zweck und legen die Herleitung im Dossier offen.
Was ist der Unterschied zwischen Marktwert und Verkehrswert?
Beide bezeichnen den Preis, der bei einem Verkauf unter normalen Bedingungen erzielbar ist. «Verkehrswert» ist der Begriff, der in rechtlichen Zusammenhängen wie Erbteilungen oder gerichtlichen Verfahren verwendet wird, «Marktwert» die marktbezogene Entsprechung im Verkaufskontext.
Was ist mein Haus in Burgdorf oder Bern wert?
Das hängt von Makrolage, Mikrolage, Grundstück, Baujahr, Ausbaustandard, Unterhaltszustand und der aktuellen Nachfrage ab. Eine belastbare Antwort setzt eine Objektaufnahme vor Ort und den Abgleich mit Grundbuch, Plänen und Vergleichsobjekten voraus, nicht eine Online-Schätzung.
Wann ist eine DCF-Bewertung sinnvoll?
Wenn die künftigen Zahlungsströme über die Zeit unterschiedlich verlaufen: bei auslaufenden Mietverträgen, geplanten Sanierungen, Leerstandsrisiken oder Portfolios. Bei einem stabil vermieteten Mehrfamilienhaus genügt oft die Ertragswertmethode.
Welche Unterlagen werden für eine Bewertung benötigt?
In der Regel Grundbuchauszug, Grundriss- und Schnittpläne, Gebäudeversicherungsausweis, Angaben zu Sanierungen und Unterhalt sowie bei Renditeobjekten das Mieterverzeichnis und die Nebenkostenabrechnung. Fehlende Dokumente beschaffen wir auf Wunsch mit.
Soll ich meine Immobilie vor dem Verkauf bewerten lassen?
Ja. Die Bewertung ist die Grundlage für Preisstrategie und Positionierung. Ein zu hoher Angebotspreis verlängert die Vermarktungsdauer, ein zu tiefer verschenkt Substanz. Mehr dazu auf unserer Seite zum Immobilienverkauf.